Informationen zur ärztlichen Schweigepflicht

Ärzte können erlittene Verletzungen in der Regel besser beschreiben als die Unfallbeteiligten. Außerdem verfügen sie über objektive Befundergebnisse. Daher sind wir sehr daran interessiert, die Ärzte der Unfallbeteiligten zu den erlittenen Verletzungen zu befragen, Arztbriefe einzusehen und Kopien der objektiven Befunde (Röntgenbild etc.) zu erhalten.

Die ärztliche Schweigepflicht verbietet jedoch zum Schutz der Persönlichkeitsrechte, dass der Arzt oder seine Mitarbeiter solche Informationen weiter geben, es sei denn der Patient willigt nach erfolgter Aufklärung nachvollziehbar dazu ein.

Wir nehmen die ärztliche Schweigepflicht sehr ernst. Da wir aber gern auf die Informationen aus den Kliniken und von den Ärzten zurückgreifen möchten, bitten wir die Unfallbeteiligten um eine Entbindung der Ärzte von ihrer Schweigepflicht uns gegenüber in Bezug auf den Unfall. Diese Entbindung erfolgt freiwillig, es gibt keine Pflicht, die Ärzte zu entbinden und es entsteht keinem Unfallbeteiligten ein Nachteil, wenn die Entbindung nicht erteilt wird.

Sofern Sie zur Entbindung der ärztlichen Schweigepflicht eingewilligt haben, erfragen wir nur die unmittelbar für den Unfall relevanten Daten. Selbstverständlich werden auch diese Informationen so schnell wie möglich anonymisiert, sodass kein Personenbezug mehr möglich ist sowie keinerlei personenbezogene Daten an andere herausgegeben werden.